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Nachkriegszeit von 1945 bis 1961

1945

Als der Krieg sein schreckliches Ende fand, hingen viele Uniformen von Kameraden, die nicht mehr aus dem Felde heimgekehrt waren, in den Spinden. Von einem unbeugsamen Willen beseelt, meisterte die kleiner gewordene Schar treuer Feuerwehrmänner viele Einschränkungen unter der Besatzungsmacht.

Mit dem Wiederaufbau eines am Boden liegenden Deutschlands begann auch eine neue Zeit für unsere Wehr. Jetzt wurde den Männern eine bessere Hilfeleistung durch schnelleres Alarmieren, schnellere Fahrt zum Brandplatz und modernere Ausrüstung ermöglicht. Die stille Alarmierung wurde eingeführt, jetzt riefen schrille Alarmglocken in den Wohnungen und Arbeitsstätten die Wehrmänner. Die bis dahin vorhandene Sirene wurde nur als Notfall-Ersatz beibehalten.

1949 / 1956

Der Anschaffung einer Kraftspritze LF 15 im Jahre 1949 folgte ein Mercedes-Metz-Tanklöschfahrzeug TLF 16 im Jahre 1956. Im gleichen Jahr erkannten die Verantwortlichen der Wehr die Wichtigkeit von Atemschutz. Heeresatmer bzw. Kreislaufatmer wurden zum gesundheitlichen Schutz der Wehrmänner mit Erfolg eingesetzt.

1961

Im Jahre 1961 beschaffte man die ersten Pressluftatmer wegen der Verwendung von Kunststoffen in neuen Baumaterialien ein wichtiger Schritt für eine wirkungsvolle Brandbekämpfung beim Auftreten von Atemgiften. Die schnell anwachsende Bevölkerung der Stadt und neue Industrieansiedlungen brachten immer neue Aufgaben. Öltanks für Heizungen und technische Gefahrenquellen erforderten verschiedenartige Einsätze. Immer besser funktionierte die Zusammenarbeit bei Hilfeleistungen zwischen Feuerwehr, Polizei und Sanitätswesen.

Als äußeres Zeichen von Übungsfreudigkeit wurden Leistungsabzeichen zuerkannt. Bei der Prüfung ging es aber nicht nur um den Erwerb eines Emblems, sondern um die Bestätigung, dass man fähig war, durch umsichtiges Handeln schnellstmögliche Hilfeleistung jeder Art im Einsatz zu bringen.

Text: Manfred Röhrl, 1989, "Lindenberger Chronik"

© 2010-2016 Freiwillige Feuerwehr Lindenberg im Allgäu, Hauptstraße 24, 88161 Lindenberg
 Mit freundlicher Unterstützung von EBERL ONLINE, Immenstadt
Letzte Änderung: 22.01.2011 / 22:19 Uhr
Ausgedruckt am 20.01.2019 / 01:19