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Montag, 17. Januar 2011

Wenn es besonders giftig wird ...

Atemschutzgeräteträger absolvieren die jährliche Übung mit dem Chemikalien-Schutzanzug (CSA).

Bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen reicht es nicht aus, sich nur mit einem Atemschutzgerät gegen Atemgifte zu schützen. Säuren, ätzende Dämpfe und andere Stoffe können den Körper von außen schädigen. Um diese Unfallgefahr auszuschließen, müssen die eingesetzten Kräfte mit spezieller Schutzausrüstung gekleidet sein: einem Chemikalien-Schutzanzug kurz CSA.

Bei der diesjährigen Übung im Umgang mit dem CSA wurde ein besonderer Fokus auf die Wiederholung der theoretischen Grundlagen gelegt. In einem knapp einstündigen Vortrag erläuterte Kamerad Christian Kramer die Kennzeichnung von Gefahrgütern, deren Wirkungsweise und die Schutzausrüstung, die der Feuerwehr zur Verfügung steht.

Im Anschluss übte die Mannschaft den praktischen Umgang:

  • Ausrüsten und Ablegen in der richtigen Reihenfolge
  • Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen
  • Kommunikation per Funk unter CSA
  • Lösung diverser Aufgabenstellungen
  • Körperliche Belastungsübungen
Für den Außenstehenden sei angemerkt, dass die Ausrüstung mit einem CSA für den Feuerwehrangehörigen eine zusätzliche physische und psychische Belastung darstellt:
  • Das Sichtfeld ist eingeschränkt.
  • Die Kommunikation innerhalb des Trupps ist nur über Funk möglich.
  • Ohne Hilfe von außen ist es einem CSA-Träger u. U. nicht möglich, sich im Notfall aus dem Anzug zu befreien.
  • Zusätzliches Gewicht des Anzugs
  • etc.
Alle Kameraden absolvierten die Übungen ohne Beanstandung.

© 2010-2016 Freiwillige Feuerwehr Lindenberg im Allgäu, Hauptstraße 24, 88161 Lindenberg
 Mit freundlicher Unterstützung von EBERL ONLINE, Immenstadt
Letzte Änderung: 31.01.2011 / 21:03 Uhr
Ausgedruckt am 26.05.2019 / 11:18