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Die Jahrhundertwende bis 1926

1900

Um die Jahrhundertwende zählte die Feuerwehr in Lindenberg bereits 200 Männer. Der Markt hatte zu dieser Zeit circa 3000 Einwohner. Viele bekannte Namen folgten in der Kommandantenliste dem des Gründungskommandanten J. P. Huber, der die Wehr von 1862 bis 1865 leitete. Um die Jahrhundertwende übernahm Josef Reich die Wehr und baute sie weiter aus. 1910 übergab er mit Stolz eine Feuerwehr mit 250 Mann an seinen Nachfolger Fridolin Huber.

1903

Bis zum Jahre 1903 waren Feuerwehr und Turnverein zusammengeschlossen. Dann aber wurde, um die Verschiedenheit der wichtigen Aufgaben besser zu meistern, eine Trennung der beiden Vereine beschlossen.

Bestimmt nicht von ungefähr tauchten in der Führungsspitze der Wehr Namen von Strohhutfabrikanten auf, war doch die heimische Industrie das Hutmachen in einer Blütezeit. Es galt in den ca. 30 Hutfertigungsbetrieben die Arbeitsplätze zu schützen. Brände in den Hutfabriken hätten schlimme wirtschaftliche Folgen gehabt.

1914 1918

Schwer wurde die Zeit, als der Erste Weltkrieg ausbrach und die wehrtüchtigen Männer an die Front mussten, darunter auch Kommandant Fridolin Huber.

Von 1914 1918 führten Michael Hieble und Josef Keller die Wehr. Bessere Löschgeräte ermöglichten eine wirkungsvollere Brandbekämpfung. Das Wasserhochdrucknetz, das in der Stadt seit 1902 zur Verfügung stand, war eine äußerst wertvolle Löschhilfe.

1924

Nach dem ersten Weltkrieg übernahm Fridolin Huber wieder die Wehr. Sie erhielt vom Bezirksamt Lindau im Jahre 1924 die erste Motorspritze.

1926

Von 1926 1937 war Ottmar Ritter von Reich Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Lindenberg. Das Kommando hatte Xaver Groß.

Erste Motorspritze von 1926

Text: Manfred Röhrl, 1989, "Lindenberger Chronik"

© 2010-2016 Freiwillige Feuerwehr Lindenberg im Allgäu, Hauptstraße 24, 88161 Lindenberg
 Mit freundlicher Unterstützung von EBERL ONLINE, Immenstadt
Letzte Änderung: 17.05.2011 / 07:33 Uhr
Ausgedruckt am 27.05.2019 / 07:10