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Von 1791 bis zur Gründung

1791

Lindenberg, einst das ärmste Dorf auf weiter Flur, wuchs über Jahrhunderte zum wirtschaftlichen Mittelpunkt des Westallgäus heran. Maßgeblich am Aufstieg beteiligt waren Pferdehandel und Strohhutherstellung.

Bereits im Jahre 1755 wurde in Lindenberg eine Hutkompagnie gegründet, die das Flechten von Borten, die Fertigung von Hüten sowie den Verkauf der Waren in großem Umfang organisierte. Da beim Verarbeiten des Strohes erhöhte Feuergefahr drohte, galt es früh schon, Wohn- und Arbeitsstätten zu schützen und zu erhalten. 1791 kaufte man deshalb, als noch lange nicht an eine organisierte Brandbekämpfung gedacht wurde, ein erstes fahrbares Löschgerät, eine Brandspritze.

Brandspritze von 1791

1806

Erst als 1806 Lindenberg durch den Pressburger Frieden von Österreich zu Bayern kam, musste die „allgemein-königlich-bayr. Feuerordnung" beachtet werden:

Jeder Hausbesitzer hatte unter Androhung von Strafe die Mittel zur eventuellen Brandbekämpfung selber bereitzustellen.

In Erfüllung dieser königlichen Verordnung wurde auch auf Kosten der Gemeinde eine Fahne angeschafft, als äußeres Zeichen einer Gemeinschaft zum Schutz der Bürger.

1822

Das erste Spritzenhaus erbaute die Gemeinde im Jahre 1822 nördlich der Aureliuskirche, also im Ortsmittelpunkt. Es wurde auch als Marktstadel verwendet. Für den damaligen Stand des Feuerlöschwesens war Lindenberg relativ gut ausgerüstet.

Text: Manfred Röhrl, 1989, "Lindenberger Chronik"

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 Mit freundlicher Unterstützung von EBERL ONLINE, Immenstadt
Letzte Änderung: 17.05.2011 / 07:32 Uhr
Ausgedruckt am 17.01.2019 / 16:09