Aufgaben einer Feuerwehr
Seit einigen Jahren sinkt glücklicherweise die Zahl der Brandeinsätze zunehmend, weshalb die Aufgaben der Feuerwehr heutzutage weit über das Löschen von Bränden hinausgehen.
Mit freundlicher Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren
Personenrettung über die DrehleiterRetten
Retten bedeutet die Abwehr einer Lebensgefahr für den Menschen durch Sofortmaßnahmen, die den Erhalt oder die Wiederherstellung des Herz-Kreislaufsystems und der Atmung dienen sowie die Befreiung aus lebensbedrohlichen Zwangslagen.
Bergen
In bestimmten Fällen kann die Feuerwehr zum Bergen von verstorbenen Menschen oder Tieren sowie für die Bergung von Sachgütern herangezogen werden. Wobei die Bergung von Sachgütern beispielsweise nach einem Verkehrsunfall nicht zu den primären Aufgaben gehört. Diese wird üblicherweise durch private Unternehmen abgedeckt.
Schützen
Schützen beinhalten alle Aufgaben zum vorbeugenden Brandschutz und dem Schutz der Umwelt vor
atomaren, biologischen und chemischen Gefahrstoffen.
Der vorbeugende Brandschutz soll hierbei
die Gefahren für die Entstehung von Bränden minimieren. Hierzu gehören unter anderem die
Sicherheitswachen bei öffentlichen Veranstaltungen sowie die Brandschutzerziehung der
Bevölkerung.
Eingetragenes Warenzeichen, Quelle: Versandhaus des DeutschenFeuerwehrverbandes GmbH
Das im Jahre 1973 durch den Deutschen Feuerwehrverband geschaffene Logo zeigt die vier
Tätigkeitsfelder "Retten - Löschen - Bergen - Schützen" - einer modernen
Feuerwehr.
Nach dem Bayerisches Feuerwehrgesetz (BayFwG) vom 23. Dezember 1981 (GVBl S. 526)
hat jede Gemeinde in ihrem Wirkungskreis die Pflichtaufgabe drohende Brand- und Explosionsgefahren
zu beseitigen, Brände wirksam zu bekämpfen sowie bei sonstigen Unglücksfällen oder Notständen
technische Hilfe zu leisten.
Somit hat die Feuerwehr die Aufgabe bei Bränden, Unfällen und
Naturkatastrophen wie Sturm und Überschwemmungen, der Bevölkerung Hilfe zu leisten. Oberste
Priorität hat dabei das Retten vom Menschenleben, Tieren und zuletzt Sachwerten.




