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Eine neue Feuerwache entsteht

1980

Mit einem Festakt am 2. Mai 1980 erhielt die Feuerwehr einen Schlauchwagen mit 1000 Metern Schlauchmaterial, denn gerade bei Einsätzen in den Nachbargemeinden waren oft lange Schlauchstrecken nur unter großem Zeitaufwand zu legen.

1981

Nach langer, schwerer Krankheit verschied 1981 Kommandant Rudolf Mayr im Alter von nur 59 Jahren. Erschüttert standen die Wehr der Stadt sowie Abordnungen aus dem Landkreis bei der großen Trauerfeier am 13. Februar vor seinem Grab. Viele Jahre hatte er ganz entscheidend und wesentlich das Bild der modernen Feuerwehr geprägt.

Sein Nachfolger wurde am 9. März 1981 Brandmeister Helmut Forstmeier, sein Stellvertreter wurde Heribert Mayr, ein Sohn des verstorbenen Kommandanten Rudolf Mayr. Ein neues Team mit neuen Ideen gab nun der Wehr weitere Impulse.

Im gleichen Jahr wurde eine Blutspendedatei eingerichtet, eine Besonderheit, die nicht viele Freiwillige Feuerwehren in Bayern aufweisen können. Sehr oft wird diese bei Notfällen in Anspruch genommen.

Am 29. Juli 1981 konnte die feierliche Grundsteinlegung der neuen Feuerwache begangen werden. Zwei Jahre Planungszeit waren vergangen. Die Wehr beobachtete mit Interesse die Bauarbeiten, und oft halfen Wehrmänner mit, wenn Hilfe gebraucht wurde. Sehr viel Arbeit kam vor allem auf den Kommandanten und dessen Führungsspitze zu, musste doch alles sorgfältig geplant werden, um ein funktionelles Haus zu schaffen. Stolze 2500 Stunden Eigenleistung wurden von den Wehrmännern erbracht.

1982

Der 6. November 1982 war ein großer Tag für die Wehr. Begleitet von den Klängen der Stadtkapelle zog sie durch die Stadt zum neuen Haus. Als die Tore der alten Feuerwache im Rathaus geschlossen wurden, kam doch etwas Wehmut auf, und alte Erinnerungen an die vielen Einsätze und auch an fröhliche Stunden im Kreise der Kameraden wurden wach. Seit 1907, also 75 Jahre lang, war die Feuerwehr im Untergeschoß des Rathauses untergebracht gewesen.

Die Feuerwache - seit 1983 in Betrieb - im Jubiläumsjahr 1989

1983

Mit der Einweihung und Eröffnung der neuen Feuerwache am 12. Juni 1983 war ein großes Projekt verwirklicht worden. Um das neue Feuerwehrhaus mit seiner wertvollen Einrichtung optimal zu gestalten, waren unzählige Stunden der Planung und zahlreiche Besprechungen des Feuerwehr-Bauausschusses mit dem Stadtbauamt, dem Kreisbauamt unter Mitwirkung des Kreisbrandrates und Kreisbrandinspektors und des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz notwendig. Besonders der im neuen Haus eingerichteten Atemschutzstrecke wurde große Bedeutung zugemessen, gab es doch jetzt die Möglichkeit, die wichtige Ausbildung am Atemschutzgerät allen Wehrmännern des Kreises anzubieten. Von diesem Haus aus konnten nun viele Gefahren, denen Bürger ausgesetzt sind, besser und schneller bekämpft werden. Eine gute Ausbildungsstätte und Räumlichkeiten für ein gemütliches und kameradschaftliches Beisammensein standen damit nun zur Verfügung. Geräte und Fahrzeuge waren optimal untergebracht.

Als Ersatz für ihr ausgedientes Löschfahrzeug bekam die Wehr am 22. Juli 1983 ein neues LF 16, womit sie jetzt auch mit Löschfahrzeugen besser ausgerüstet war.

Die Feuerwache - seit 1983 in Betrieb - im Jubiläumsjahr 1989

Text: Manfred Röhrl, 1989, "Lindenberger Chronik"

© 2010-2016 Freiwillige Feuerwehr Lindenberg im Allgäu, Hauptstraße 24, 88161 Lindenberg
 Mit freundlicher Unterstützung von EBERL ONLINE, Immenstadt
Letzte Änderung: 26.01.2011 / 00:24 Uhr
Ausgedruckt am 26.05.2019 / 12:03