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1989 – Die Wehr feiert 125-jähriges Jubiläum

1989

Bei den vielen Aufgaben, die eine moderne Feuerwehr der 80er Jahre zu bewältigen hat, wurde eine Aufgabe nie vergessen, die Pflege der Kameradschaft. Sie ist wichtig im Zusammenspiel der Kräfte beim Einsatz. Feuerwehrausflüge auf Schusters Rappen oder mit Omnibussen fördern die Kameradschaft genauso wie Skiwochenenden und Garagenfeste.

Junge, technisch interessierte Männer nehmen die Plätze der verdienten ausscheidenden Wehrmänner ein. Neue Gefahren tauchen auf, Einsätze bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen nehmen immer mehr zu. Neue Geräte werden im Landkreis nötig und mit den neuen Chemieschutzanzügen wurden bereits erste Schritte getan. Die Alarmierung im Westallgäu geht über die Zentrale unserer Wehr und ist auf neuestem technischen Stand.

Zu ihrem 125. Geburtstag hat die Wehr jetzt eine neue Drehleiter erhalten, kein Geburtstagsgeschenk, sondern einen Ersatz für die alte, ausgediente und technisch völlig überholte Leiter. 25 Jahre war diese im Einsatz und gab den Bürgern unserer Stadt sowie der Bevölkerung des oberen Landkreises ein Gefühl der Sicherheit bei besonderen Brand- und Rettungseinsätzen.

In den vergangenen 125 Jahren sind viele tausende Einsätze geleistet und Brände bekämpft worden. Erst waren es Feuerrufe, dann Kirchenglocken, später Alarmwecker und Funkgeräte, die bei Tag oder Nacht alarmierten. Standen früher nur einfachste Löschgeräte bereit, so kann heute mit modernsten Rettungsgeräten Hilfe gebracht werden. Auch wenn in der Zukunft immer mehr Computer, auch bei der Feuerwehr, wichtige Funktionen übernehmen, ist der Feuerwehrmann nicht zu ersetzen, der allzeit bereit ist, in Not geratenen Mitbürgern zu helfen.

Im Jubiläumsjahr steht die Wehr mit ca. 100 Mann unter der Führung von Kommandant Helmut Forstmeier und seinem Stellvertreter Heribert Mayr gut ausgerüstet da. Bei dieser traditionsreichen, 125-jährigen Vereinigung, die dem Wohle des Bürgers und seiner Stadt dient, dabei zu sein, erfüllt alle Wehrmänner mit berechtigtem Stolz, denn noch immer gilt der gleiche Wahlspruch über Generationen:

„Einer für Alle und Alle für Einen"
„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr".

Text: Manfred Röhrl, 1989, "Lindenberger Chronik"

© 2010-2016 Freiwillige Feuerwehr Lindenberg im Allgäu, Hauptstraße 24, 88161 Lindenberg
 Mit freundlicher Unterstützung von EBERL ONLINE, Immenstadt
Letzte Änderung: 26.01.2011 / 00:26 Uhr
Ausgedruckt am 27.05.2019 / 08:13